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Allgäuer Braunviehbullen

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Den Züchtern von Allgäuer Braunvieh stehen nun neben den alten Stammstieren aus den 1960er/70er Jahren wieder mehrere Bullen aus den meisten der 13 Bullenlinien zur Verfügung. Auf den Besamungsstationen in Baden-Württemberg und Bayern wurden in den letzten Jahren wieder Allgäuer Braunviehbullen abgesamt. Ausserdem wird in den Betrieben wieder vermehrt mit Bullen im Natursprung gearbeitet um einer genetischen Einengung der Population entgegen zu wirken.
Ziel der Erhaltungszucht ist alle Bullenlinen als lebende Geneserve weiterzuführen und dabei Bullen zu züchten, die dem Zuchtziel des Allgäuer Braunvieh entsprechen.

< Bulle Wieland

kuh5 Von der Kuh die Milch und von dem Bullen das Fleisch.
An diesem Motto wird bei der Zucht des Allgäuer Braunvieh weiterhin festgehalten um den Zweinutzungstyp der Tiere zu erhalten.
So hat ein Mast- und Schlachtleistungs- versuch des Bildungs- und Wissenszentrum Aulendorf gezeigt, dass reinrassige Bullen des Allgäuer Braunvieh fleckviehähnliche Ergebnisse erzielen können. Wobei die Schlachthofgewichte im Schnitt 100 kg leichter sind.
Auch in der Schlachtkörper- und Fleischqualität wurden hervorragende Ergrbnisse erzielt. Dies macht die Allgäuer Braunviehbullen auch für Gebrauchs- kreuzungen mit anderen Rinderrassen interessant.

< Bulle Idobus
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Sperma von Allgäuer Braunviehbullen ist in Baden-Württemberg bei der Besamungsstation Herbertingen (RBW) erhältlich. Hierbei müssen im Interesse einer Genreserve vowiegend Stiere wie Idobus, Agent, Wachau und Rambo
eingesetzt werden.
Bei der Besamungsstation Rottmoos (Fa. Meggle) in Wasserburg steht der Stier Amnil zur verfügung.
In den bayrischen Besamungsstationen stehen die Stiere Idan (Greifenberg), Junkers, Nirkil, Nimax (Memmingen) und Walkil (Grub).
Diese Bullen sollten möglichst häufig (auch für Gebrauchskreuzungen) eingesetzt werden, um aussagekräftige Daten über die Leistungsvererbung von Allgäuer Braunvieh zu bekommen.

< Bulle Rambo